5 Tipps & Tricks für die Hundefotografie

Du hast einen Hund und Schnappschüsse sind kein Problem, aber so richtig zufrieden bist du mit deinen Fotos noch nicht? Dann habe ich genau das richtige für dich: 5 schnelle Hundefotografie Tipps für schöne Fotos von deinem Hund (ohne viel Technikgesimpel).

Fototipps Hundefotografie
Bedenke: Ein tolles Foto muss nicht immer perfekt sein!

1. Keep cool und nimm dir Zeit für Hundefotografie! 

Wenn du schöne Fotos von deinem Hund machen möchtest,  ist es sinnvoll wenn du dir genug Zeit dafür nimmst. Nicht umsonst dauern viele professionelle Fotoshootings mindestens 60 Minuten. Warum? In den meisten Fällen brauchen Hunde eine kurze Aufwärmphase mit ihrer Rolle als Fotomodell und es dauert eine Weile, bis sie verstehen, was du möchtest. Neben der Geduld für deinen Hund musst du auch dir selbst als Einsteiger genügend Zeit gönnen, um die richtigen Einstellungen vorzunehmen.
Wenn du jetzt den nächsten Termin im Rücken hast, wird es dich stressen und dein Hund wird es schnell spüren. Das verunsichert deine Fellnase und man sieht es auf den Fotos später in der Mimik deines Tieres.

 

2.  Die goldene Stunde – Achte auf das Licht

Dieser Tipp gilt nicht nur für die Hundefotografie. Das richtige Licht sorgt für stimmungsvolle Bilder – aber wie findet man es?
Ganz einfach: Achte auf die goldenen Stunde. Das ist grob gesagt die erste Stunde nach Sonnenaufgang oder die letzte vor Sonnenuntergang. Während dieser Zeit am Morgen steht die Sonne noch flach am Horizont, bevor sie zum Zenit hinauf wandert. Die Schatten sind länger und weicher, das Licht goldener.
 
Besonders an wolkenlosen, sonnigen Tagen gilt: Versuche dein Fotoshooting in die goldene Stunde zu legen und vermeide das harte Licht am Mittag.
 
An dem Tag deines Fotoshootings ist es bewölkt? Das ist kein Grund zur Traurigkeit! Im Gegenteil: An diesen Tagen bist du deutlich flexibler, da Wolken als natürlicher Diffusor für weiche Schatten sorgen. Nur die goldene Lichtstimmung wird deutlich schwächer sein – aber das kannst du in der Nachbearbeitung retten.
 

 

 

Hundefotografie Aurich, Jack Russel

3.  Probiere neue Perspektiven in der Hundefotografie

Jetzt wird es sportlicher! 😉
Peppe deine Hundefotos einfach auf und probiere neue Perspektiven. Bei der Froschperspektive fotografierst du deinen Hund von unten und er wirkt riesig. Auf Augenhöhe entsteht mehr Gefühl. Ein Foto über die Ohren deines Hundes hinweg zeigt seine Perspektive auf die Welt.
Wenn du mehr Tiefe in dein Bild bringen möchtest, kannst du durch Blätter oder Blüten hindurch fotografieren und so einen schönen Vordergrund hinzaubern.

 

 

4. Motiviere deinen Hund

Meistens haben wir Fotografen ein bestimmtes Bild oder eine Pose bereits im Kopf und möchten, dass der Hund sich passend posiert. Spätestens nach der 3. Pose verlieren die meisten Tiere die erste Euphorie über das neue Spiel und die Aufmerksamkeit lässt nach.
Der beste Weg, um deinen Hund wieder eine freudige Mimik zu verleihen geht – wie immer – durch den Magen. Bereite genügend Leckerlis vor, gerne auch ganz besondere Leckereien. Wenn dein Hund sich eher durch Spielzeug motivieren lässt, bringe 2-3 verschiedene zum Shooting mit.

Bei meinen Fotoshootings läuft es in den meisten Fällen so ab, dass der Hund von seinem Besitzer in Pose gebracht wird und dafür ein Leckerchen erhält. Dann entfernt sich Frauchen oder Herrchen unter dem Kommando „Bleib“ – das Foto wird gemacht. Sobald genügend Abzüge vorhanden sind, wird der Hund abgerufen und ordentlich belohnt. Ob Futter oder Spielzeug die Belohnung ist, entscheidet immer der Besitzer.

Kleiner Tipp am Rande, wenn du Fotograf/in und nicht der Besitzer bist:
Motiviere auch die Menschen, mit positiver Rückmeldung und dem ein oder anderen Sneak-Peak auf deine Bilder an der Kamera.

 

5. Pausen einbauen

Du fragst dich sicherlich, das Pausen mit guten Fotos zutun haben sollen. Ziemlich viel sogar!
Ich baue bei jedem Motivwechsel ein paar Minuten Pause für Hund und Frauchen/Herrchen ein. Die Fellnase kann Schnüffeln gehen und auch die Besitzer sind kurz befreit von Posieren und Ablenken.
Wenn Erwartungen und Realität aufeinander treffen und es länger dauert bis ein Motiv sitzt, kann Stress entstehen. Diese kurzen Unterbrechungen sorgen dafür, das jeder mal durchatmen kann. Auch du als Fotograf/in.

Fazit zu den Hundefotografie Tipps

Wenn du diese 5 Fototipps beachtest, wirst du schnell feststellen das deine Hundefotos stimmungsvoller werden und deine Fotoshootings entspannter. Ich wünsche dir viel Erfolg und alles Gute!

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